Die meisten Menschen verkaufen in ihrem Leben genau eine Immobilie. Für Sie ist der Verkauf deshalb keine Routine, sondern eine einmalige Entscheidung mit hohem Einsatz, während Ihr Gegenüber am Verhandlungstisch möglicherweise seine fünfzigste Besichtigung absolviert. Dieses Ungleichgewicht lässt sich nur durch Vorbereitung ausgleichen.
Genau darum ist der Ablauf bei uns in sieben Schritte gegliedert, die alle schriftlich festgehalten sind. Sie sehen vorab, was in welcher Reihenfolge passiert, wer wofür zuständig ist und an welchen Punkten Sie entscheiden. Auf dieser Seite finden Sie den vollständigen Ablauf, dazu die Unterlagenliste, eine realistische Einschätzung zur Dauer und die Fehler, die Verkäufer am häufigsten Geld kosten.
Vom Erstgespräch bis zum Notartermin
Jeder Schritt ist klar definiert und schriftlich abgestimmt. Sie wissen immer, wo im Prozess Sie stehen und was als Nächstes kommt.
Erstgespräch
Bewertung
Konzept
Inszenierung
Vermarktung
Besichtigung
Abschluss
Wie lange dauert ein Immobilienverkauf?
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt vor allem vom Preis ab, weniger von der Vermarktung. Realistisch sollten Sie mit drei Phasen rechnen.
Vorbereitung
Vermarktung bis Reservierung
Reservierung bis Notartermin
Welche Unterlagen Sie für den Verkauf brauchen
Vollständige Unterlagen sind kein Formalismus. Sie entscheiden darüber, ob ein Käufer eine Finanzierungszusage bekommt, und damit darüber, ob der Verkauf überhaupt zustande kommt.
Für jede Immobilie
Beim Haus
Bei der Eigentumswohnung
Bei vermieteten Objekten
Wir übernehmen die Beschaffung. Sie müssen weder wissen, welches Amt zuständig ist, noch selbst Anträge stellen.
Vorbereitung und Vermarktung im Detail
Vorbereitung
Vermarktung und Verkauf
Jetzt den ersten Schritt machen
Die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf
Fünf Fehler kosten Verkäufer regelmäßig fünfstellige Beträge, und alle fünf sind vermeidbar. Ausführlich beschrieben haben wir sie unter Die größten Fehler beim Immobilienverkauf.
Der Preis wird zu hoch angesetzt
Die Unterlagen sind unvollständig
Mängel werden verschwiegen
Es wird an der Präsentation gespart
Es wird ohne Bonitätsprüfung verhandelt
Ihr Vorteil gegenüber anderen Maklern
Viele Makler versprechen Ähnliches. Der Unterschied liegt darin, was schriftlich zugesagt wird und ob es sich nachhalten lässt.
Feste Ansprechperson
Schriftlich dokumentierter Prozess
Halbierte Provision
Diskretions-Option
Mit oder ohne Makler verkaufen?
Ein Privatverkauf ist möglich, und bei einer klaren Konstellation, etwa wenn der Käufer bereits feststeht, kann er sinnvoll sein.
In allen anderen Fällen lohnt der nüchterne Vergleich. Auf der Kostenseite steht die Provision. Dem gegenüber stehen die Bewertung mit realen Vergleichsdaten statt einer Schätzung, die Beschaffung sämtlicher Unterlagen, die Kosten für Fotos, Grundrisse und Portalschaltung, der Zeitaufwand für Anfragen und Besichtigungen und, meist am wichtigsten, die Verhandlungsführung.
Verhandeln ist der Punkt, an dem sich die Rechnung entscheidet. Käufer verhandeln mit dem Verkäufer, der emotional an der Immobilie hängt, anders als mit einem Vermittler, der den Marktwert belegen kann. Ein einziger nicht abgewehrter Preisnachlass übersteigt die halbierte Provision in der Regel deutlich.
Der zweite Punkt ist die Sicherheit. Fehler bei Angaben zur Wohnfläche, bei der Offenlegung von Mängeln oder bei der Formulierung des Kaufvertrags wirken bis Jahre nach dem Verkauf nach.
Damit die Rechnung aber auch aufgeht, muss die Provision in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Genau deshalb berechnen wir 1,785 statt ortsüblicher 3,57 %. Was Sie dafür bekommen, steht in unserem Leistungsversprechen, und unter Dienstleistungen aus einer Hand finden Sie, was wir über den reinen Maklerauftrag hinaus koordinieren.
Häufige Fragen zum Ablauf des Immobilienverkaufs
Wie läuft ein Immobilienverkauf ab?
In sieben Schritten: Erstgespräch, Bewertung, Konzept, Inszenierung, Vermarktung, Besichtigung und Abschluss. Jeder Schritt ist schriftlich abgestimmt, damit Sie jederzeit wissen, wo Sie stehen.
Wie lange dauert der Verkauf einer Immobilie?
Die Vorbereitung dauert etwa zwei bis vier Wochen, die Vermarktung bei marktgerechtem Preis wenige Wochen bis wenige Monate, und zwischen Reservierung und Notartermin liegen meist zwei bis sechs Wochen. Der häufigste Grund für Verzögerungen ist ein zu hoher Startpreis.
Welche Unterlagen brauche ich für den Hausverkauf?
Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Flurkarte, Baugenehmigung und Modernisierungsnachweise. Bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen und Wirtschaftsplan. Wir beschaffen die Unterlagen für Sie.
Was kostet mich der Verkauf über Sie?
1,785 % Provision inklusive Mehrwertsteuer statt der ortsüblichen 3,57 %, für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Fällig wird sie erst mit dem Notartermin. Ohne Verkauf entstehen keine Kosten.
Womit sollte ich anfangen?
Mit der Bewertung. Ohne belastbaren Wert lässt sich weder ein Angebotspreis festlegen noch beurteilen, ob sich Modernisierungen vor dem Verkauf lohnen.
Sollte ich vor dem Verkauf noch renovieren?
Das hängt vom Objekt ab. Kleinere Maßnahmen wie Malerarbeiten oder die Beseitigung sichtbarer Mängel zahlen sich meist aus, große Sanierungen selten. Wir sagen Ihnen vorab, was sich in Ihrem Fall rechnet. Mehr dazu unter Immobilie renovieren vor dem Verkauf.
Kann ich meine Immobilie verkaufen, ohne dass es öffentlich wird?
Ja. Bei der stillen Vermarktung gibt es kein öffentliches Inserat, kein Schild und keine Portalschaltung. Wir sprechen ausschließlich vorgemerkte Interessenten aus unserer Kartei an.
Muss ich bei den Besichtigungen dabei sein?
Nein, und in den meisten Fällen ist es besser, wenn Sie es nicht sind. Interessenten sprechen offener, wenn die Eigentümer nicht danebenstehen, und Sie geraten nicht in spontane Preisgespräche.
Was passiert beim Notartermin?
Der Notar verliest den Kaufvertrag, beide Parteien unterzeichnen, anschließend wird die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Der Kaufpreis wird erst nach der Fälligkeitsmitteilung des Notars gezahlt. Wir bereiten alle Unterlagen vor und begleiten Sie zum Termin.
Lohnt sich ein Makler überhaupt?
Wenn der Käufer bereits feststeht, oft nicht. In allen anderen Fällen entscheidet die Verhandlungsführung: Ein einziger nicht abgewehrter Preisnachlass übersteigt eine halbierte Provision in der Regel deutlich.